Ziele

„Für die aufsuchende politische Bildungsarbeit in den ländlichen Räumen müssen wir neue Wege gehen, um an den Bedarfen vor Ort anknüpfen zu können. Mit klassischen Seminarangeboten erreichen wir nicht die Menschen und die politische Bildung muss innovative Bildungsformate entwickeln.“

 

Hanne Wurzel, Initiatorin, ehemalige Fachbereichsleiterin Extremismus der Bundeszentrale für politische Bildung und Mitglied im Praxisforum seit 2023.

MITEINANDER REDEN – Dialoge stärken, Begegnungen schaffen, Demokratie fördern

MITEINANDER REDEN war ein bundesweites Förder- und Qualifizierungsprogramm zur Stärkung der politischen Bildung in ländlichen Räumen. Es unterstützte lokale Initiativen und Akteur:innen, die durch partizipativen Dialog gesellschaftlichen Zusammenhalt förderten und demokratische Resilienz stärkten.

Kernbereiche des Programms waren:

  • Finanzielle Förderung innovativer Projektideen
  • Begleitung & Beratung zur Qualitätssicherung
  • Vernetzung & Weiterbildung durch Workshops, ein Festival und Online-Angebote

Von 2019 bis 2025 wurden in mehreren Förderrunden je 100 Projekte gefördert, die gesellschaftliche Kontroversen aufgreifen und Brücken zwischen unterschiedlichen Perspektiven bauen.

Ziele:

  • Politische Bildung und Dialogkultur stärken
  • Gesellschaftliche Teilhabe und Resilienz fördern
  • Extremismus, Rassismus und Ausgrenzung entgegenwirken
  • Informelle Gesprächsräume schaffen
  • Selbstwirksamkeit und lokale Strukturen stärken

MITEINANDER REDEN war Teil des Aktionsplans gegen Rechtsextremismus und wurde vom Bundesministerium des Innern und für Heimat im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ gefördert.